Zur Studie “Modelle sozialer (Grund)Sicherung
 

Im Zentrum der Studie “Modelle sozialer (Grund)Sicherung in der Diskussion", die von mir für das Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport am Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ) erstellt worden ist, steht die Frage, welche politisch relevanten Vorschläge und Alternativen es zur gegenwärtigen Ausgestaltung des Systems sozialer Sicherung in der Bundesrepublik Deutschland gibt, um der scheinbaren oder offensichtlichen Überforderung der bundesdeutschen Sozialversicherungssysteme angesichts des Strukturwandels in Wirtschaft und Gesellschaft unter Achtung der verfassungsrechtlichen Sozialstaatlichkeit zu begegnen.

Die Studie besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil wird der status quo des derzeitigen Systems sozialer Sicherung in Deutschland skizziert. Im zweiten Teil werden die Vorschläge, die von den Parteien und von Verbänden, den Kirchen und der sogenannten Zukunftskommission Sachsen-Bayern zur Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme angesichts der sich verändernden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten in die politische Diskussion eingebracht werden, kurz zusammengefaßt und in einer tabellarischen Übersicht einander gegenübergestellt. Der dritte Teil enthält einen zusammenfassenden Überblick zur Gestaltung der Systeme sozialer Sicherung in den anderen Staaten der Europäischen Union.

Ziel dieser Dreiteilung des thematischen Zuganges ist es, zuerst die äußeren Rahmenbedingungen, wie sie durch die bundesdeutsche Verfassung und die bestehende Ausgestaltung der Sozialversicherungssysteme gegeben sind, zu umreißen. Vor diesem Hintergrund können dann die in der Studie betrachteten Vorschläge zur Neu oder Umgestaltung dieser Sicherungssysteme verortet werden. Die Darstellung von realisierten Alternativen im europäischen Ausland folgt im dritten Teil der Frage, wie andere Länder, die aus einem ähnlichen Verständnis staatlicher Aufgaben heraus Sozialversicherungssysteme unterhalten, auf die Anforderungen und Erfordernisse der veränderten Rahmenbedingungen in Wirtschaft und Gesellschaft reagieren.

Die Studie ist als WerkstattBericht des SFZ veröffentlicht worden und steht als PDF zum
download (754 KB) zur Verfügung  
 


© Christian Trapp 2003