Wissenswertes über mich?

Ich — Jahrgang 1964, vormals alleinerziehender Vater zweier mittlerweile erwachsener Söhne — habe in Bielefeld Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Wirtschaftspolitik und empirische Wirtschaftsforschung studiert und mein Studium 1995 als Diplom-Volkswirt abgeschlossen. Schon während meines Studiums habe ich meine stark mathematisch-modelltheoretisch orientierte Ausbildung systematisch um soziologische und politikwissenschaftliche Kenntnisse erweitert und durch praktische Erfahrungen in der empirischen Sozial- und Wirtschaftsforschung ergänzt. 

Nach meinen beruflichen Leben in der Wissenschaft, der politischen und der Jugend-Bildung arbeitete ich schwerpunktmäßig in der Konzeptionierung, Gestaltung und Durchführung von Befähigungsmaßnahmen für "Langzeit"-Arbeitlose: Von Alleinerziehenden über "50plus" bis hin zu Gruppen "psychisch Beeinträchtigter". Derzeit bin ich nach meiner eineinhalbjährigen Verantwortung als Lernberater in einem Projekt zur Umschulung in kaufmännische Berufe und als Lehrkraft für den Bereich Wirtschaft und Verwaltung in einer BvB — Berufsvorbereitenden Maßnahme für unter-25jährige als coach im Bewerbungscoaching tätig, desweiteren als Dozent in einem Vorbereitungskurs und dem Stütz-Unterricht einer ibbU — individuell begleiteten betrieblichen Umschulung.

Mein zentrales Interesse gilt nach wie vor den gesellschaftlichen Auswirkungen struktureller Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft — insbesondere in den Themenfeldern Arbeitswelt, Bürgergesellschaft und soziales Miteinander; meine wissenschaftlichen Wurzeln liegen in ordnungs- und strukturpolitischen Fragen der Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik. Seit Ende des Studiums aber haben sich meine Interessen und Arbeiten systematisch um Fragen der Ursachen und Bedeutung von "Globalisierung" für die Ordnung und Struktur unseres tagtäglichen Miteinanders und in jüngerer Zeit den Konsequenzen des demographischen Wandels erweitert. 

Mein Promotionsprojekt zu Fragen der "Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft im Zeitalter der »Globalisierung«" ruht leider nach wie vor mangels Finanzierbarkeit — das Thema ist mir aber nach wie vor in allen meinen Tätigkeiten und Projekten präsent! Denn mittlerweile haben im Zuge meines Engagements in der Wissensvermittlung und Befähigung Seminare, Veranstaltungen und Maßnahmen zur Berufsvorbereitung, zum Lernen-Lernen, zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen sowie insbesondere in Qualifizierungs- und Befähigungsmaßnahmen für Arbeitslose und zur (Wieder)Eingliederung in den Arbeitsmarkt eindeutig Priorität! 

So bringe ich mich mit Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen  ein, um jene zu begleiten, denen diese Veränderungen Schwierigkeiten bereiten: Jugendliche bei der Selbstfindung und der Berufsorientierung, Arbeitslose bei der (Wieder-)Eingliederung in den Arbeitsmarkt, vom Wandel Verunsicherte bei der Suche nach Orientierung und Teilhabe!




Deshalb bin ich 
  • seit März 2016 im Bewerbungs- und Berufsorientierungcoaching  seit Juni 2016 zusätzlich im ESF-coaching für die  DAA — Deutsche Angestellten-Akademie GmbH am Standort Herford tätig,

  • seit März 2015 wiederholt als Lehrkraft für Bewerbungstraining, VWL und Deutsch im Vorbereitungskurs einer bbU  begleiteten betrieblichen Umschulung für die  DAA — Deutsche Angestellten-Akademie GmbH am Standort Herford tätig,
     
  • war von April 2015 bis einschließlich Mai 2016 als Lehrkraft für Wirtschaft und Verwaltung in einer BvB  berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme für unter-25jährige für die CompetenzWerkstatt Beruf gGmbH am Standort Herford tätig,

  • war von Oktober 2013 bis einschließlich März 2015 als Lernberater und Lehrkraft im Projekt "NB  Neue Berufe: Umschulung in kaufmännische Berufe" für die DAA — Deutsche Angestellten-Akademie GmbH am Standort Herford tätig,

  • war von Februar 2008 bis einschließlich September 2013 als Honorardozent in Trainings- bzw. Bewerbungsmaßnahmen der DAA — Deutsche Angestellten-Akademie GmbH, Niederlassung Ostwestfalen, in den Standorten Minden, Lübbecke, Bielefeld und Gütersloh mit Bewerbungstraining, -coaching und -profiling sowie mit Kompetenztraining im Rahmen des Projektes "Weiter mit Erfahrung" beschäftigt,
  • führte von November 2007 bis zu deren Insolvenz im September 2013 als Honorardozent in mehreren Maßnahmen der Arbeit und Lernen gGmbH dem damaligen Bildungsträger der Diakonie Ruhr-Hellweg an den Standorten Lünen, Unna, Hamm, Bergkamen und Meschede Unterrichtseinheiten zu Kommunikation, Konflikt, Sozialkompetenz und Bewerbungstraining wie auch Berufsorientierung und Kulturtechniken durch,
  • veranstaltete von Januar 2007 bis Frühjahr 2009 im Rahmen des Schüler- und Jugendbildungsprogramms der Heimvolkshochschule Haus Neuland Seminare zu den Themen Sozialkompetenz, Kommunikation & Rhetorik, Berufsorientierung, Bewerbungstraining, Lernen-lernen und zur Vorbereitung auf das Sozialpraktikum, und

  • war seit Februar 2005 wiederholt als Honorardozent an der Zivildienstschule Bad Oeynhausen mit den Themen Veränderungen in der Arbeitswelt, Globalisierung und Demographischer Wandel tätig.
  • Darüber hinaus veranstaltete ich von Januar 2005 bis Ostern 2008 an der VHS Bielefeld die mehrteilige Kursreihe Wie die Wirtschaft funktioniert?!



Um meinem Anspruch — meinem jeweiligen Gegenüber am besten gerecht zu werden, und ihn in seinen Bemühungen im Rahmen des mir Möglichen bestmöglichst zu unterstützen— gerecht zu werden, habe ich 
  • eine Trainerschulung zum (Gruppen-)Trainingsprogramm "ZERA  Zusammenhang zwischen Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit" bei Dr. Matthias Hammer (dem Mit-Entwicklerdieses Trainingsprogramms) am Rudolf-Sophien-Stift in Stuttgart absolviert,
  • eine Trainerschulung zum (Gruppen-)Trainingsprogramm "SBT  Stressbewältigungstraining für psychisch kranke Menschen" bei Dr. Matthias Hammer (dem Entwicklerdieses Trainingsprogramms) am Rudolf-Sophien-Stift in Stuttgart absolviert,
  • das Zertifikat zum Abschluss der Fortbildungsreihe "Nebenberufliche Qualifizierung für Lehrende in der Erwachsenen- und Weiterbildung" am C3L — Center für LebensLangesLernen an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg erworben, sowie

  • eine train-the-trainer-Weiterbildung "Teilnehmerorientierte Methodik: Kompetenzvermittlung in Zusammenhang mit fachlichen Inhalten" am SL_K5 — Beratung für Studium, Lehre und Karriere, dem Personalentwicklungsprogramm für Forschende und Lehrende an der Universität Bielefeld, abgeschlossen.

Neben diesen "übergreifenden" (Weiter)Qualifizierungen habe ich mich in folgenden (jeweils mehrtägigen) workshops und Seminaren in Bezug auf konkrete Aufgaben und Situationen "schulen" lassen bzw. mich in diesen Veranstaltungen mit den entsprechenden Themen auseinandergesetzt:

  • »Basiswissen Sucht« bei der Bildung & Lernen Bethel in der Stiftung Nazareth, Bielefeld
  • »Seminare planen, gestalten und evaluieren« am C3L  Center für LebensLangesLernen an der Universität Oldenburg 

  • »Projektmanagement für Weiterbildner/innen« am C3L  Center für LebensLangesLernen an der Universität Oldenburg 

  • »Systemisches Arbeiten auf der inneren Bühne für Berater/innen« am LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho
  • »Systemisches Coaching als Führungsprinzip« an der Evangelischen Akademie Hofgeismar
  • »Entzündung des Möglichkeitssinns — Systemische Methodenwerkstatt für Teamer und Trainer/innen« am C3L  Center für LebensLangesLernen an der Universität Oldenburg
  • »Trainer Basics: Persönlichkeit, Trainingsstil und Selbstreflexion« am C3L  Center für LebensLangesLernen an der Universität Oldenburg
  • Einführungsseminar zum STEPPS-Programm zur Förderung und Stabilisierung von Menschen mit Borderline, durchgeführt von Dr. Ewald Rahn und Dr. Ursula Herrmann an der SHG Schwerte
  • »Schweigende Masse, Vielredner, Wortduellanten... Erfolgreiche Gesprächsführung in Gruppen« am C3L  Center für LebensLangesLernen an der Universität Oldenburg
  • »Fachliche Impulse im Seminar anregend und lebendig gestalten« am C3L  Center für LebensLangesLernen an der Universität Oldenburg
  • »Gruppen und Teams lebendig leiten und Prozesse effektiv gestalten auf der Basis der TZI« beim Kobi e.V.  Kommunikatives Bildungswerk, Dortmund
  • »Die Moderationsmethode und ihre vielfältigen Techniken« am C3L  Center für LebensLangesLernen an der Universität Oldenburg
  • »Konzeption  Dramaturgie  Methodik. Handwerkszeuge für die Unterrichtsgestaltung« am C3L  Center für LebensLangesLernen an der Universität Oldenburg
  • »Unterrichtsmanagement  Leadership in Gruppen« am C3L  Center für LebensLangesLernen an der Universität Oldenburg
  • »Lernen und Gehirn im (professionellen) Alltag« am C3L  Center für LebensLangesLernen an der Universität Oldenburg
  • »Lernen mit Hand, Herz und Verstand« am C3L  Center für LebensLangesLernen an der Universität Oldenburg 
  • »Effizienter Einsatz von Stimme und Sprechtechnik in der Lehre« am SL_K5 der Universität Bielefeld 

  • »Präsenz und Persönlichkeit durch bewusste Körpersprache« am SL_K5 der Universität Bielefeld
  • »Kreativität von A bis Z. Techniken kennen und ausprobieren lernen«  bei der Katholischen Akademie Haus am Maiberg  Politische & Soziale Bildung, Heppenheim 
  • »Politik spielerisch erfahren  Politische Bildung am Puls der Zeit« bei der Katholischen Akademie Haus am Maiberg  PolitischeSoziale Bildung, Heppenheim
  • »Präsentationstechniken für Akademiker/innen«  am SL_K5 der Universität Bielefeld
  • »Von der Idee zum Projektantrag: Möglichkeiten der Forschungsförderung, Projektentwicklung und -finanzierung« am SL_K5 der Universität Bielefeld 

Erste Erfahrungen in der Wissensvermittlung sammelte ich während meines Studiums als Tutor für die Veranstaltungen ”Einführung in die Volkswirtschaftslehre” und ”Einführung in die Wirtschaftspolitik”, erste Erfahrungen in der Gestaltung und Durchführung empirischer Projekte als studentische Hilfskraft in einem DFG-Projekt zum Sozialen Wandel in den neuen Bundesländern 1990 bis 1992. Im Jahr 1997 erstellte ich im Auftrag des Kreises Gütersloh eine Studie zur ”Zielorientierung und Intensivierung der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung im Kreis Gütersloh”. Gleichzeitig war ich Mitarbeiter in einem DFG-Projekt zum Wirtschaftshandeln mittelständischer Unternehmer und erhielt in diesem Zusammenhang Anfang 1998 zusammen mit dem damaligen Projektleiter einen Lehrauftrag an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld. Diesen Lehrauftrag nahm ich aber infolge meines Einstiegs beim Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ), einem interdisziplinären Forschungsinstitut in Gelsenkirchen, nicht wahr.

Dort begann ich im März 1998 mit dem Aufbau des Forschungsschwerpunktes ”Zukunftsentwicklung in Städten und Regionen”, dessen besonderer Schwerpunkt auf den gesellschaftlichen und sozialen Auswirkungen von Globalisierung und Regionalisierung für Städte und Kommunen lag. Ihn leitete ich bis zu meinem Ausscheiden aus dem SFZ zum Jahresbeginn 2002. Im Laufe der Zeit erweiterte sich dieser Arbeitsschwerpunkt um grundsätzliche Fragen struktureller Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft, denen ich mich mit meiner freiberuflichen Selbständigkeit seither noch intensiver widme, als es mir bis dahin möglich war.

Dementsprechend hat sich auch der Schwerpunkt meiner Tätigkeiten weiterentwickelt: Statt in zum Teil akademisch überhöhten Meta-Projekten und -publikationen liegt mein Hauptinteresse mehr denn je in der tagtäglichen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen Politischer Bildung: Bewußtsein zu erzeugen für das, was um uns herum geschieht, was Auswirkungen auf unser aller Lebensentwürfe und -gestaltung hat, und mitzuwirken, uns und andere zu befähigen, die Gestaltung dieser Veränderungen mit in die Hand zu nehmen — durch die Vermittlung von Hintergrundwissen, durch die Schaffen von Foren für Diskussionen, durch die Offenlegung von Interessen, und den steten Anreiz, sich mit den gesellschaftsdominanten Themen auseinanderzusetzen: Denn das erst macht den “mündigen Bürger”aus, wie Ihn uns Politik und Wissenschaft gerne suggerrrieren, wenn es vor allem um die Legitimation politischer Entscheidungen “durch Wählerwillen” geht. 

Nicht zuletzt deshalb hat sich mein Tätigkeitsfeld in den letzten Jahren deutlich verschoben: Statt der klassischen Politischen Bildung an Akademien und Weiterbildungseinrichtungen ist nun die Arbeit mit und Befähigung von durch die strukturellen Veränderungen besonders Betroffenen mein zentrales Interesse — jeder hat seine Chance verdient! 

Ich willl dazu beitragen, dass jeder (der will), diese Chance auch erhält!!

Nehmen Sie mich beim Wort!


 

© Christian Trapp 2015